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Als Titelverteidiger am Start...

Letztes Jahr hatte sich Urs Huber als Gesamtsieger der iXS swiss bike classic feiern lassen können. Gewonnen hatte er jedoch nur einen von sieben Läufen und das erst noch zusammen mit seinen Teamkollegen Thomas Stoll und Thomas Zahnd. Nach einer Sturzverletzung rekonvaleszent hat Zahnd am Sonntag das Langstreckenrennen im deutschen Offenburg vorgezogen, da dies fahrtechnisch wesentlich weniger anspruchsvoll ist wie der iXS-classic-Saisonauftakt am Monte Generoso.

 

So lag es einzig an Huber, die Erfolgsfahne für das Stöckli Biketeam hochzuhalten. Er tat es in einer Manier, die Champions eigen ist. Von Beginn weg fuhr er ein aufmerksames Rennen, ohne jedoch auf den Asphaltpassagen an der Spitze unnötig Kraft zu vergeuden. Kaum ging's ins Gelände, ergriff der Rad-Renn-Club-Amt-Fahrer die Initiative. Er wollte die erste lange Abfahrt von der Spitze aus in Angriff nehmen, was ihm auch gelang.

Erstes Rennen mit einem «Fully»

«Ich fuhr erstmals im Rennen mit einem vollgefederten Bike (mit dem neuen DS-11.8 Carbon). Auf dieser ruppigen Strecke, die auch in den Aufwärtspassagen unzählige Schläge und Unebenheiten aufweist, ein echter Vorteil», rekapitulierte Huber den Rennverlauf. Einzig Bikemarathon-Schweizermeister Silvio Bundi, ein brillanter Abfahrtskünstler mit Meriten bei Downhill-Rennen, schaffte es bergab zu Huber aufzuschliessen und ihn sogar zu überholen. Doch dieser liess sich partout nicht abhängen. «Ich war erstaunt über Hubers Fahrkünste», gestand Bundi im Ziel.

 

Urs Huber im Leadertrikot

 

Das erreichte er jedoch als Zweiter. Als Huber in der Steigung zum Monte Generoso bei Kilometer 40 das Tempo verschärfte, hatte Bundi nichts entgegen zu setzen. «Meine Taktik ist perfekt aufgegangen. Nicht einmal eine verklemmte Kette konnte mich aufhalten», freute sich Huber im Ziel und den Sieg. Bereits am kommenden Wochenende kann er in Estavayer-le-Lac wieder im iXS-classic-Leadertrikot fahren.

 

Zahnd mit Comeback nach Verletzung

Thomas Zahnd

Ein weiters Spitzenresultat ist überdies Thomas Zahnd gelungen. Erst am Donnerstag vor dem Rennen bekam er das okay von seinem Arzt. An Rennen in Offenburg wurde er schliesslich Dritter. «Wichtiger als die Rangierung ist für mich jedoch, dass ich die 110 Kilometer schmerzfrei fahren konnte», freute sich Zahnd.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

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